Peter Seibert, Dualer Student Wirtschaftsinformatik, iBS - Innovative Banking Solutions AG

Peter, Dualer Student Wirtschaftsinformatik

Team Nachwuchs

Hallo Peter, schön, dass du dir die Zeit nimmst. Erzähl uns kurz, wer du bist und was du bei der iBS tust.

Aber gerne doch. Ich bin Peter Seibert, 31 Jahre alt und seit September 2020 dualer Student bei der iBS. „Dual“ heißt, ich bin während der Uni-Vorlesungszeit einen Tag in der Woche in der iBS – in den vorlesungsfreien Zeiten bin ich in Vollzeit tätig. Aktuell bin ich im zweiten Semester.

Mit 31 kommt man wahrscheinlich nicht direkt von der Schule. Was hast du vorher gemacht?

Vor der iBS war ich rund elf Jahre lang Privatkundenberater einer Sparkasse. Das hat Spaß gemacht. Mit der Zeit kam aber der Wunsch nach Veränderung bzw. Weiterentwicklung auf. Da Banking zunehmend digital wird und das Thema "IT" mich schon immer interessiert hat, habe ich mich für ein Wirtschaftsinformatikstudium entschieden. Und da ich auch weiterhin Geld verdienen wollte, war schnell klar, dass es ein duales Studium wird.

Nachdem deine Entscheidung für das duale Studium feststand, wie bist du auf die iBS gekommen?

Ich wollte gerne meine Bank-Vorerfahrung in meinem Studium nutzen bzw. einfließen lassen. Daher habe ich mich gezielt informiert, welche Firmen dieses Duale Studium anbieten. Unter den Kooperationspartnern der Hochschule Rhein-Main ist mir dann die "iBS - Innovative Banking Solutions AG" mit den Stichworten "Bank, IT, Software, SAP" aufgefallen. Nach einer Online-Recherche war mir schnell klar, dass die iBS mein Favorit für meinen "Neustart" ist und habe mich direkt online beworben.

Ich war mehr als happy, als die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam.

Stichwort "Vorstellungsgespräch". Wie lief der Bewerbungsprozess für dich?

Beim Vorstellungsgespräch war ich total nervös – wie das immer so ist. Dabei hätte ich das am Ende gar nicht sein müssen.

Es war einfach ein normales Gespräch, sehr angenehm und menschlich. Keine gequälten Aussortier-Fragen wie "Was hätten Sie in Ihrem Leben anders gemacht, wenn Sie vor Kurzem mit eigenen Händen ein Nilpferd gerettet hätten? Was macht das mit Ihren Plänen, wo Sie in 10 Jahren stehen möchten?" Stattdessen hatte ich direkt vor Ort die Möglichkeit die anderen Dualen Studenten bei der iBS kennenzulernen und sie mit Fragen zu löchern.

Danach hatte ich gleich den Eindruck "das Studium und die iBS sind das richtige für mich". Zusätzlich haben mir das ansprechende Uni-Konzept, ein super Anstellungsvertrag und auch die gute Lage zum Hauptbahnhof die Entscheidung dann leicht gemacht.

Und jetzt bist du da 😊. Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei der iBS für dich aus? Und wie im Studium?

Sooo lange bin ich ja noch nicht dabei, daher gibt es gefühlt noch keine "klassischen" Arbeitstage. Momentan ist es noch ein wenig Einarbeitungsphase.

Aktuell mache ich so gut wie alle Aufgaben zusammen mit meinem Kommilitonen, der gemeinsam mit mir angefangen hat. Das ist sehr hilfreich, weil man sich gut austauschen kann. Wir haben ein Projekt bekommen, in dem wir für die Kollegen aus dem Bereich Risikomanagement ein SAP-basiertes Tool zur Vervielfältigung von Testdaten konzipieren und programmieren. Die Tätigkeiten, die das Programm zukünftig ersetzen soll, werden derzeit noch aufwendig händisch ausgeführt.

Das Schöne am Projekt ist: wir haben nicht einfach "irgendeine Aufgabe" bekommen, sondern eine, die tatsächlich Sinn hat und später in der täglichen Arbeit der Kollegen eingebunden wird. Dabei lernen wir das SAP-System und die zugehörige Programmiersprache ABAP direkt durch praktische Arbeit und durch Anleitung der Kollegen kennen. Die Grundlagen haben wir zuvor in internen Schulungen kennengelernt.

Was sollte man deiner Meinung nach für ein Studium der Wirtschaftsinformatik mitbringen?

Vor allem Interesse! Es gibt wenig Inhalt zum Auswendiglernen, sondern vieles, das angewendet werden muss. Das klappt eben gut, wenn man Interesse an den Thematiken hat, denn dann kniet man sich auch rein. Vorerfahrung im Programmieren sind hilfreich, aber nicht notwendig. Denn die Uni fängt bei den meisten Themen wirklich bei null an und bietet zusätzliche Unterstützung wie bspw. Fragestunden. Fragen zu stellen ist genauso wichtig, wie Interesse zu haben - dann klappt das auch.

Und warum hast du dich für die Variante "dual" entschieden?

Zum einen war mir ganz wichtig, in meinem "neuen Jobumfeld" auch praktische Erfahrung zu sammeln. Ein Vollzeitstudium habe ich deswegen ausgeschlossen. Zum anderen komme ich, wie schon erwähnt, aus einem Angestelltenverhältnis. Daher war mir wichtig weiterhin Geld zu verdienen. Ein Fern- oder Wochenendstudium neben der Arbeit kam für mich nicht in Frage - das ist nichts für mich.

Was gefällt dir an deinen Praxistagen bei der iBS und dem Studium jeweils am besten?

An den Tagen in der iBS gefällt mir am besten der Kontakt zu den Kollegen und die sinnvolle Tätigkeit, die uns "Studis" übertragen wird. Wir werden als vollständige Teammitglieder gesehen und auch so behandelt. Anders als bei einigen dualen Studenten in anderer Firmen, die eher von Praktikanten-Hilfsarbeiten berichten.

In der Uni haben wir durchweg angenehme Professoren. Das hat mich erst überrascht, da ich nicht wusste, wie "streng" das Klima in der Uni wird. Vor allem aber die Unterstützungsangebote der Uni haben schnell der Angst gegen die große Unbekannte "Uni" entgegengewirkt. Hier gibt es Dinge wie Nachhilfetage, Tutorien, Fragestunden, Vorbereitungstage ...

Was mich gewundert hat, sind die "Hausaufgaben". Das kannte ich nicht von Freunden, die von ihrer Uni-Zeit berichtet haben. Unterm Strich müssen wir in fast jedem Fach (ca. 5 Module/Fächer pro Semester) wöchentlich Hausaufgaben abgeben. Das wirkt zwar auf den ersten Blick nach mehr Stress, führt aber dazu, dass man sich ständig mit den Thematiken beschäftigt und eben nicht erst kurz vor der Klausur. Das macht es dann wieder einfacher.

Hast du ein paar Tipps für jemanden, der überlegt, wie du ein duales Studium zu beginnen?

Nicht lang überlegen - machen! Man muss wissen, dass man durch das duale Studium einen Tag pro Woche weniger Zeit für die Uni hat, da man hier eben arbeitet. Wenn du vorhast, zu studieren und meinst, neben der Praxis genug Selbstdisziplin zum Lernen zu haben, dann bewirb dich. Nach dem Studium ist praktische Erfahrung sehr wichtig. Und dual studieren heißt 3 Jahre mehr Berufserfahrung!

Auch wenn es noch vielleicht ein wenig hin ist: Was planst du für deine Zeit nach Abschluss des Studiums?

Während der Praxisphasen werden wir noch viele Abteilungen und Tätigkeitsbereiche in der iBS kennenlernen. Und an der Uni genauso. Daher gehe ich davon aus, dass ich hierdurch wissen werde, welches Berufsbild mir am ehesten zusagt.

Derzeit plane ich nach dem Studium meine bisherigen Beratungs-Erfahrungen im IT-Umfeld umzusetzen. Das bedeutet, ich stelle mir eine Vermittlungsposition zwischen dem Kunden und den Entwicklern vor - sehr gerne innerhalb der iBS. Wir werden es sehen.

Das klingt doch gut. Danke für den Einblick, Peter!

Immer wieder gerne.

Das Gespräch führte Roland Weiler, Head of Business Operations & Marketing

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