Kirsten Reiland, Business Analyst, iBS - Innovative Banking Solutions AG

Kirsten, Business Analyst

Team Meldewesen

Hallo Kirsten, schön dass du dir die Zeit nimmst, deinen Aufgabenbereich für mögliche neue Kollegen vorzustellen. Vielleicht erzählst du uns zum Start kurz, wer du bist und was du bei der iBS tust.

Gern. Ich bin 38 Jahre alt und ein echtes meenzer Meedsche. Seit Mitte 2019 bin ich bei der iBS Business Analyst im Bereich Meldewesen. Unser Produkt iBS Standard Reporting Tool (SRT) liefert Daten aus SAP an die gängigen Meldetools an. Da sich die bankaufsichtlichen Anforderungen an diese Daten ständig ändern und erweitern, muss der SRT laufend weiterentwickelt werden. Hier helfe ich auf der fachlichen Seite die entsprechenden Funktionen und Prozesse anzupassen oder neu einzuführen.

Mit welchem beruflichen Hintergrund hast du dich damals bei uns beworben?

Meine bisherige berufliche Laufbahn war tatsächlich eine Verkettung glücklicher Zufälle. Nach meiner Ausbildung zur Verlagskauffrau habe ich neben meiner Arbeit an den Wochenenden BWL an der VWA studiert. Durch einen glücklichen Zufall bin ich dann in einer Bank gelandet. An der Frankfurt School habe ich den Abschluss "Bankfachwirtin" gemacht und auch die Prüfung vor der IHK abgelegt. In dieser Zeit habe ich das erste Mal überhaupt was vom Meldewesen gehört. Das Thema hat mich direkt fasziniert! Zufällig konnte ich dann in der Bank ins Meldewesen wechseln und an der Frankfurt School den Abschluss als Meldewesenspezialistin machen.

Was hat dich bewogen, dann zur iBS zu welchseln?

Naja, nach einiger Zeit war ich in der Bank etwas festgefahren, darum habe ich mich umgeschaut. Da ist mir eine Stellenanzeige der iBS in die Hände gefallen, in der nach einem Meldewesenspezialisten gesucht wurde. Den SRT kannte ich schon ein bisschen, da mein ehemaliger Arbeitgeber ihn im Meldewesen genutzt hat. Wieder ein glücklicher Zufall... also habe ich mich beworben. Beim Bewerbungsgespräch habe ich schon gemerkt, dass es mir hier gut gefallen wird. Und nun bin ich hier.

Wie sieht ein normaler Arbeitstag bei dir aus?

Normale Tage gibt es nicht, kein Tag ist wie der andere. Es kommt eben immer darauf an, was in der Bankenaufsicht und beim Kunden gerade so los ist.

Wenn die Aufsicht beispielsweise eine neue Berechnungsmethode für Risiken einführt, analysiere ich als erstes die Anforderung der Aufsicht und des Meldetools und prüfe, was wir vielleicht schon umgesetzt haben und nutzen können. Für neue Entwicklungen schaue ich, woher wir die Daten aus SAP bekommen und wie sie zusammenhängen. Ich erfasse Testfälle und beschreibe fachlich die Prozesse und Funktionen für die Datenanlieferung, wobei ich mich immer wieder mit den Kollegen austausche. Das funktioniert auch im Home Office wirklich super!

Nach der technischen Umsetzung durch die Kollegen teste ich die Anlieferung und beschreibe die Korrekturen. Wenn der Test dann endgültig das gewünschte Ergebnis bringt, werden die Änderungen in die Auslieferung an den Kunden aufgenommen. Je nach Thema kann es vorkommen, dass ich in Abstimmung mit unserem Marketing dazu auch noch einen Artikel für unsere Webseite schreibe.

Welche Eigenschaften und Fähigkeiten helfen dir, in deiner Rolle gut zu sein?

Am wichtigsten ist Teamfähigkeit. Für übergroße Egos ist da wenig Platz. Wenn es mal zeitlich knapp wird, muss man sich aufeinander verlassen können. Und bei Klärungsbedarf sind die Meinungen und Erfahrungen der Kollegen das Wichtigste überhaupt.

Aus fachlicher Sicht ist Meldewesenerfahrung natürlich gut. Dafür muss man nicht die CRR auswendig aufsagen können, aber ein paar Kenntnisse schaden nicht. Und logisches Denken, naja, das hilft ja generell im Leben. Durchhaltevermögen ist von Vorteil, weil man sich in komplexe Sachverhalte einarbeiten muss. Da darf man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, wenn der Aha-Moment ein bisschen auf sich warten lässt. Wenn man dann noch ein wenig technische Vorstellungskraft besitzt, dann sollte das klappen.

Was gefällt dir an deinem Job am besten?

Auf jeden Fall die Abwechslung und dass ich mich jeden Tag wieder gefordert fühle und mein Hirn anstrengen muss. Hier müssen die Dinge wirklich durchdacht sein. Langweilig war es noch keine Sekunde, im Gegenteil! Jeden Tag lerne ich neue Dinge dazu und da ist kein Ende in Sicht.

Die Kollegen spielen da auch eine große Rolle. Wir sind ein lustiger Haufen und das hilft total, wenn die Bankenaufsichtsthemen mal zu trocken werden.

Hast du ein paar Tipps für jemanden, der am Anfang seiner Karriere steht?

Sei offen für Neues und gehe mit offenen Augen durch die Welt. Interessen entwickeln sich nur, wenn man auch was von der Welt mitbekommt. Und vor allem: halte dich nie für schlau genug! Nutze jede Chance, etwas dazu zu lernen.

Was hast du beruflich in der nächsten Zeit vor? Gibt es etwas, was du anstrebst?

Also ich schau ja immer vollkommen fasziniert über die Schultern der Entwickler. Über die technische Seite der Software-Entwicklung würde ich gerne mehr lernen. Auch dafür bin ich in der iBS sicherlich gut aufgehoben.

Das denke ich auch. Danke Kirsten für das interessante Gespräch.

Das Gespräch führte Roland Weiler, Head of Business Operations & Marketing

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