© photo Jürgen Matern / Wikimedia Commons

Der Deutsche Bundestag hat am 12. November 2015 (Top 11) mit der Verabschiedung des

den rechtlichen Rahmen zur Umsetzung des OECD Standards zum automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten in Steuersachen und der reformierten EU-Amtshilferichtline geschaffen.

Beide Gesetze bedürfen noch der Zustimmung des Bundesrates. Diese wird noch für 2015 erwartet.

AIA-Umsetzung  kostet deutsche Finanzinstitute über € 500 Mio.

Durch die Gesetze werden Finanzinstitute in Deutschland verpflichtet, ab 2017 Informationen zu Konten von Steuerausländern an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) zu melden. Die Kosten für die Erfüllung der Berichtspflichten durch die Finanzinstitute beziffert der Finanzausschuss des Bundestages im Gesetzesentwurf auf initial rund € 100 Mio. zuzüglich rund € 80 Mio. jährlich. Zusammen mit seinerseits geschätzten Erfüllungsaufwand für FATCA in Höhe von € 386 Mio. ergeben sich bis 2017 in Summe Belastungen von über einer halben Milliarde Euro.

AIA mit iBS-FAIR effizient und zukunftssicher umsetzen

Mit der Software Foreign Account Identification & Reporting (iBS-FAIR) bietet die iBS eine modulare Tax Compliance Plattform, die Institute dabei unterstützt, die verschiedenen AIA-Regime wie FATCA oder CRS effizient und kostengünstig umzusetzen. Zu den Kunden der Lösung gehören Finanzinstitute verschiedener Größe und Spezialisierungen, darunter die Deutsche Postbank und die Hamburger Sparkasse (HASPA).

AIA-Gesetzgebung in der Übersicht

Einen umfassenden Überblick über die Inhalte, Umsetzungsaufwände und Änderungen bestehender Gesetze gibt das Dokument Beschlussempfehlung und Bericht des Finanzausschusses (7. Ausschuss) Drucksache 18/6667.

Autor: Dominik Kenn, Product Manager iBS-FAIR

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