Das Bundeskabinett hat am vergangenen Mittwoch, den 23. September 2015, einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bausparkassengesetzes beschlossen. Die Novellierung soll den 21 deutschen Bausparkassen ermöglichen, neue Geschäftsfelder und Refinanzierungsmöglichkeiten zu erschließen und so besser auf die anhaltende Niedrigzinsphase reagieren zu können. Die Änderung soll noch dieses Jahr in Kraft treten.

BauSparkG-Novelle ermöglicht neue Produkte und Refinanzierungsmöglichkeiten

Durch die Gesetzesänderung wird den Bausparkassen erlaubt, freie Einlagen der Bausparer auch für die Vergabe außerkollektiver Baukredite zu nutzen. Bisher war ihnen nur gestattet, ihren Bausparkunden Vor- oder Zwischenfinanzierung anzubieten. Gelder aus Bauspareinlagen durften nur in wenige, als äußerst risikoarm geltende Finanzprodukte investiert werden. Mit der Neuregelung fallen diese Grenzen weg. Darüber hinaus öffnet sie den Instituten neue Möglichkeiten zur zinsgünstigen Refinanzierung durch Ausgabe eigener Hypothekenpfandbriefe.

Bausparlösung iBS-BASS für die neuen Geschäftsfelder modular erweiterbar

Um auf dem sich öffnenden Geschäftsfeld der Hypothekendarlehen wettbewerbsfähig agieren zu können, sind in den Instituten geeignete Prozesse und Anwendungen notwendig. Im Falle der Bausparlösung iBS-BASS können diese modular ergänzt werden. Kunden profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung der iBS AG im Bereich der Immobilienfinanzierung und den bereits bestehenden Komponenten ihrer Hypothekenbankenlösung iBS Mortgage Banking Solution.

Autor: Gerd Faßbender, Solution Manager BPM & Banking Suites

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