Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat am 6. März 2014 den Referentenentwurf für die Umsetzungsverordnung von US-FATCA zur Kommentierung veröffentlicht. Stellungnahmen können beim BMF bis zum 20. März 2014 schriftlich eingereicht werden. Die finale Version der Umsetzungsverordnung wird für Ende März erwartet. 

Gemäß FATCA müssen Finanzinstitute ab dem 1. Juli 2014 ihre Bestands- und Neukunden und -konten regelmäßig auf potentielle Steuerpflicht in den USA hin überprüfen und ab 2015 jährlich  an das Bundezentralamt für Steuern melden. Ziel von US-FATCA ist die Bekämpfung von Steuerhinterziehung durch nicht deklarierte Auslandskonten.

Die gesetzliche Grundlage in Deutschland bildet das am 11. Dezember 2013 in Kraft getretene Umsetzungsgesetz zum bilateralen FATCA-Abkommen zwischen Deutschland und den USA. Details regelt die "Verordnung zur Umsetzung der Verpflichtungen aus dem Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Vereinigten Staaten von Amerika zur Förderung der Steuerehrlichkeit bei internationalen Sachverhalten und hinsichtlich der als Gesetz über die Steuerehrlichkeit bezüglich Auslandskonten bekannten US-amerikanischen Informations- und Meldebestimmungen" - kurz FATCA-USA-Umsetzungsverordnung. 

Der Referentenentwurf zum FATCA-USA-Umsetzungsverordnung steht auf der Webseite des Bundesfinanzministeriums als PDF zum Download bereit. Die Kommentierungsfrist endet am 20. März 2014. Anschließend soll die finale Umsetzungsverordnung veröffentlicht werden.

Autor: Christian Beck, Solution Manager Tax Compliance

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