Griechenland, Island, Kolumbien, Liechtenstein, Luxemburg und Malta haben sich der Initiative der G5 für einen grenzüberschreitenden Informationsaustausch angeschlossen. Dieses haben die Finanzminister der G5-Staaten am 27. November in einer gemeinsamen Erklärung bekannt gegeben.

Im Kampf gegen internationale Steuerhinterziehung hatten die G5 Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien im April 2013 vereinbart, nach dem Vorbild von US-FATCA einen erweiterten automatischen Informationsaustausch innerhalb der EU anzustreben. Bereits Anfang nächsten Jahres soll nach Aussage der G5 Finanzminister ein neuer weltweiter Standard fertig gestellt werden, der verbesserte Möglichkeiten zur Verfügung stellt, effektiv gegen grenzüberschreitende Steuerhinterziehung vorzugehen. Mit dem gleichen Ziel wurden in 2013 ähnliche Initiativen auf Ebene der G20 sowie der OECD gestartet. 

"Diese Entwicklung zeigt einmal mehr, dass der grenzüberschreitende Austausch von Steuerinformationen auf dem besten Weg ist, sich als internationaler Standard zu etablieren", so Christian Beck, iBS Solution Manager für den Bereich Tax Compliance. "Finanzinstitute sind daher gut beraten dieses in ihren FATCA-Projekten zu berücksichtigen und bei der IT-Umsetzung entsprechende Erweiterungsmöglichkeiten im Hinblick auf kommende AEOI-Anfoderungen vorzusehen." 

Über den aktuellen Stand der internationalen Initiativen bezüglich eines länderübergreifenden Austauschs von Steuerdaten informiert Rasmus Stelling, Director der Deutschen Bank, am 05. Dezember 2013 auf dem 3. iBS FATCA-Forum in Frankfurt am Main.  

Autor: Christian Beck, Solution Manager Tax Compliance

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