Die finalen FATCA Regularien sind da. Das US-amerikanische Finanzministerium (United States Department of the Treasury) und die ihm unterstellte Bundessteuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) haben die 544 Seiten starke Durchführungsverordnung am 17. Januar 2013 zur Veröffentlichung freigegeben.

Drei Jahre nach Verabschiedung des Foreign Account Tax Compliance Act als Teil des US-Gesetzes HIRE Act in 2010 stehen so die finalen FATCA Umsetzungsrichtlinien fest. Allerdings sind diese für Institute in einer Vielzahl von Ländern nicht mehr relevant.

Im Juli 2012 hatten die fünf großen europäischen Volkswirtschaften Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien angekündigt, FATCA auf Basis bilateraler Vereinbarungen (Intergovernmental Agreements, IGA) mit den USA umsetzen zu wollen. Ein entsprechendes Musterabkommen (Model Agreement) stellten die Staaten gemeinsam mit den USA vor.

Als erstes Land weltweit schloss Großbritannien am 14. September 2012 eine auf diesem Model Agreement basierende Vereinbarung mit den Vereinigten Staaten. Seitdem haben über 50 Staaten die Absicht bekundet, die nationale Umsetzung durch eine zwischenstaatliche Vereinbarung mit den USA zu regeln. Dänemark, Mexico, Spanien und die Schweiz haben dieses bereits in die Tat umgesetzt. Für Deutschland wird die Unterzeichnung einer entsprechenden Vereinbarung für Ende Januar 2013 erwartet.

Abb.: Übersicht FATCA Intergovernmental Agreements - Stand Februar 2013. © iBS AGAbb.: Übersicht FATCA Intergovernmental Agreements - Stand Februar 2013. © iBS AG

Die umfänglichen FATCA-Anforderungen sind von Finanzinstituten stufenweise zu erfüllen, beginnend Januar 2014 mit der Kategorisierung neuer Accounts. Die Implementierung der FATCA-Anforderungen erfordert umfassende Ergänzungen und Anpassungen der IT-Landschaften. Für Finanzinstitute bedeutet der enge Zeitplan, dass sie jetzt zügig mit der Implementierung entsprechender Prozesse und IT-Lösungen beginnen müssen.

Mit iBS Foreign Account Identification & Reporting (iBS-FAIR) stellt die iBS eine moderne Standardsoftware zur Verfügung, die dank modularem Ansatz eine termingerechte Umsetzung der gestuften FATCA-Anforderungen ermöglicht. Durch die Verwendung eines flexiblen Frameworks sind Anpassung an geänderte oder neue Anforderungen, z.B. Identifizierung weiterer Kundengruppen, schnell und mit wenig Aufwand möglich. So bietet iBS-FAIR Finanzinstituten maximale Flexibilität sowie Zukunfts- und Investitionssicherheit.

Autor: Christian Beck, Solution Manager Tax Compliance

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