Im Februar 2012 hat die deutsche Aufsicht einen überarbeiteten Entwurf zur Modernisierung der deutschen Millionenkreditmeldung (§ 14 KWG) vorgestellt. Dieser Entwurf hängt direkt mit dem Konzept „Modernisierung des bankaufsichtlichen Meldewesen“ vom März 2011 und dem EBA- ITS CP50 zusammen. Da auf europäischer Ebene aufsichtsrechtlich bisher keine Millionenmeldung notwendig ist, existiert die §14-Meldung vorerst auf nationaler Ebene weiter.

Am 13. Februar 2012 hat die europäische Bankenaufsicht (EBA) das Konsultationspapier Consultation Paper CP51 zur Meldung der Großkreditrisiken als ITS-Durchführungsstandard (Implementing Technical Standard) veröffentlicht. Die EBA setzt damit einen weiteren Baustein ihrer einheitlichen Meldeanforderungen um. Die iBS AG wird die Anforderungen evaluieren und nach Klarheit der Änderungen in den Meldetools diese in ihre Meldevorverarbeitungen implementieren.

Während Banken sich bereits seit mehreren Monaten intensiv mit dem Thema FATCA auseinander setzen, verhalten Versicherungen sich bisher eher zögerlich. Zu Unrecht. Denn FATCA trifft auch Versicherer - wenn auch nicht alle.

PwC, eine der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften, hat sein Vendor Screening für FATCA veröffentlicht. Ziel des Reports ist es, Finanzinstituten einen detaillierten Überblick über in Frage kommende Softwarehersteller und ihre FATCA-Lösungen zu geben.

Während die Europäische Union und die europäische Bankaufsicht (EBA) konsequent den Weg der Umsetzung der neuen Regularien gehen, sieht es in anderen Wirtschaftsräumen, vor allem den USA, ganz anders aus. Aus diesem Grund sind die ersten Warnungen über mögliche Wettbewerbsnachteile aus der Finanzindustrie und der europäischen Politik zu hören.

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